Stetiger Wandel
Obgleich das menschliche Hirn eines der leistungsfähigsten Organe des Menschen ist, stellt seine spezifische Leistungsfähigkeit zugleich auch in einigen Situation seine Begrenzung dar.
Fehler übersehen
Da das menschliche Hirn die fehlerbehaftete Wahrnehmungsfähigkeit der menschlichen Sinne kompensieren muss, ist es ähnlich den neuronalen Netzwerken auf eine hohe Fehlertoleranz angewiesen, um Ergebnisse zu liefern, die das Attribut "vernünftig" genießen. Dies erreicht es durch multiples Mapping und durch die das Prinzips der invertierten Fourier-Transformationsanalyse*. Dadurch verschwinden "Fehlwahrnehmungen" im Rauschen. Das Hirn hat gelernt und seinen "Erfahrungsschatz" in einer Wissenstasche verborgen, Stabilität entsteht und die Fähigkeit zu schnellen Handlungs- und Entscheidungsfindungen erzeugt Überlebensfähigkeit.
Gib´ es nicht mehr her
Und genau hier liegt das Problem. Schätze gibt man nicht mehr gerne her und man teilt sie auch nicht gerne. Und davon trennen, sie aufgeben? Wo kämen wir denn dahin? Daher fällt es dem menschlichen Hirn so schwer sich von erworbenen Wissen und Erfahrungen zu trennen. Die Stärke des Hirns und somit des Menschen - hohe Fehlertoleranzen in der Wahrnehmung, Ausblenden von Fehlinformationen, hohes Maß an Entscheidungsfähigkeit - wird zu seinem Problem. Es betoniert sich.
Wissen betoniert die Synapsen
Daher stellen Veränderungen für Menschen und somit Unternehmungen eine große Herausforderung dar. Nur unwillig ändern sich Systeme und deren Teilnehmer. Wenn es nun zum Anpassen an veränderte Marktbedingungen Anpassungen vorzunehmen gilt - Evolution, Produkte neuer Anbieter, neue Produktionsmethoden, etc. - müssen die Grundsätze des Change Managements berücksichtigt werden. Diese sichern der Veränderungsprozess ab, motivieren alle Beteiligte zur Zusammenarbeit und generieren den gewünschten Erfolg.
*siehe dazu: Manfred Spitzer, "Geist im Netz"